Carbon Rollator nach Schlaganfall: Erfahrungsbericht von Peter Spendler
"Kopfsteinpflaster? Ich muss mich einfach konzentrieren, weil jede Bodenunebenheit, wie zum Beispiel Kopfsteinpflaster, natürlich ein gewisses Risiko birgt. Weil es wackelt halt alles. ABER ES GEHT! Dank der weichen Räder die optimalen Gripp und Seitenhalt bieten. Eine gerade Straße ist natürlich leichter, aber das kann ja jeder."
"Der Saljol Rollator lässt sich leicht zusammenfalten und auch mit einer Hand gut tragen. Hat selbst hinter dem Rücksitz Platz."
"Edith und ich machen viele Ausflüge. Wenn wir dann zum Starnberger See oder nach Tutzing gefahren sind hat die Edith gesagt: Peter schau wie schön die Berge sind! Ich habe dann gesagt: Schön! Ich sehe sie bloß nicht. Ich musste immer mit meinem Rollstuhl im Kofferraum sitzen. Das war für mich die Motivation! Ich möchte raus aus dem Kofferraum! Das habe ich dann einfach mit den Therapeuten geübt. Und seitdemsitze ich nicht mehr hinten."

"Ich muss einfach immer überlegen: Stehe ich sicher? Wo ist die nächste Haltemöglichkeit? Denn wenn ich mich festhalten kann, habe ich schon gewonnen. Top, wenn man sich auf die Stabilität seines Rollators verlassen kann. Das ist die halbe Miete."