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Pressemitteilung

So unterstützen Sie Rollator-Nutzer richtig

Erst fragen, dann helfen

Rollator S-Bahn

Maisach, 09.09.2025 – Tipps, wie Sie Rollator-Nutzern helfen können.

In Deutschland nutzen mehr als zwei Millionen Menschen einen Rollator. Das Hilfsmittel ermöglicht Selbstständigkeit und Mobilität. Die Nutzung eines Rollators bringt jedoch auch Herausforderungen im Alltag mit sich. Unterstützung durch Mitmenschen kann hier den Unterschied machen. Oft reichen bereits kleine Gesten.

Im öffentlichen Raum: Häufig stellen Hindernisse wie Kabel, Türschwellen oder abgestellte Fahrräder und E-Scooter ein Risiko dar. Wer kurz anhält, ein Hindernis aus dem Weg räumt oder freundlich darauf hinweist, sorgt für mehr Sicherheit. Auch Hinweise auf Fahrstühle und Rampen oder kleine Gesten, wie das Öffnen von Türen unterstützen bei Nutzung der Gehhilfe und stärken die Mobilität.

In Bus und Bahn: Gerade beim Ein- und Aussteigen benötigen Rollator-Nutzer Unterstützung. Hier kann eine kurze Nachfrage wie „Kann ich Sie beim Aussteigen unterstützen?” oder „Soll ich Ihren Rollator festhalten?” Abhilfe schaffen. Wichtig ist, den Rollator nicht ungefragt anzufassen, sondern auf Zustimmung zu warten. Auch das Anbieten eines Sitzplatzes erleichtert die Fahrt.

Beim Einkaufen: Das Anreichen von Waren aus den oberen sowie unteren Fächern erleichtert Rollator-Nutzern den Einkauf und beugt Stürzen vor. Auch das Öffnen von Türen am Kühlregal kann eine wertvolle Hilfe sein.

Rollator-Experte Thomas Appel empfiehlt: Hilfsbereitschaft immer respektvoll anzubieten. „Ein freundliches Nachfragen ist besser als ungefragtes Zupacken“, sagt er. Viele Betroffene sind dankbar, wenn ihnen Hilfe angeboten wird, sie möchten jedoch selbst entscheiden.

Das Ziel ist, Mobilität und Teilhabe im Alter zu erhalten. Denn wer sich weiterhin selbstständig bewegen kann, bleibt auch sozial besser eingebunden.

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