Sicher mit dem Rollator durch Eis und Schnee
Gut vorbereitet durch den Winter
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Maisach, 04.12.2025 – Sicher unterwegs dank passendem Zubehör, bewusster Fahrtechnik, guter Wartung und Rücksicht auf die Witterungsbedingungen.
Der Rollator ist eine große Hilfe, um im Alltag mobil und unabhängig zu sein. Er hat eine weitere Funktion, die oft übersehen wird: Er dient dem Selbstschutz. Gerade für Senioren - die Hauptnutzergruppe von Rollatoren - ist diese Funktion wertvoll, denn sie neigen aufgrund einer diffusen Kriminalitätsfurcht zu Rückzugs- und Vermeidungsverhalten. Ein Selbstbehauptungs- und Sicherheitstraining kann dabei helfen, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken.
Der Rollator ist eine große Hilfe, um im Alltag mobil und unabhängig zu sein. Er hat eine weitere Funktion, die oft übersehen wird: Er dient dem Selbstschutz. Gerade für Senioren - die Hauptnutzergruppe von Rollatoren - ist diese Funktion wertvoll, denn sie neigen aufgrund einer diffusen Kriminalitätsfurcht zu Rückzugs- und Vermeidungsverhalten. Ein Selbstbehauptungs- und Sicherheitstraining kann dabei helfen, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken.
Viele Senior:innen betrachten den öffentlichen Raum mit Sorge, insbesondere, wenn die Tage kürzer werden. Anstatt sich aus Sorge aus dem gesellschaftlichen Leben zurückzuziehen, können Rollatornutzende an Verkehrssicherheits- sowie Selbstbehauptungs- und Sicherheitstrainings teilnehmen, um ihr Selbstvertrauen zu stärken.
Kleidung und Schuhwerk
Die Kleidung sollte Rollatornutzer über eine längere Distanz hinweg gut sichtbar machen. Dafür eignen sich helle Kleidungsstücke, die idealerweise mit reflektierenden Elementen versehen sind. Wichtig ist, dass sie die Beweglichkeit nicht einschränken. Die Sichtbarkeit kann durch eine aktive Beleuchtung mittels LEDs auf der Kleidung, an Taschen oder am Rollator noch weiter erhöht werden. Wichtig: Die kleinen Leuchtkörper müssen regendicht sein. Neben heller Kleidung ist festes Schuhwerk mit Profilsohle ratsam, da es das Wegrutschen erschwert und einen sicheren Stand gewährleistet. Bei Glatteis sind Spikes zu empfehlen, die über die normalen Schuhe gezogen werden können.
Fahrtechnik
Bei rutschigem Boden ist es ratsam, ruhig und langsam zu agieren. Beim „Pinguingang“ wird der Körperschwerpunkt nach vorne über das auftretende Bein verlagert, der Fuß wird mit der ganzen Sohle aufgesetzt und leicht nach außen gebogen. Gerade bei Schneefall sollten Rollatornutzer Ampeln und Zebrastreifen nutzen, da diese Querungen in der Regel geräumt werden und somit besser passierbar sind.
Der Rollator
Vor dem Winter sollte er zum „TÜV“. Die meisten Sanitätshäuser bieten einen Winter-Check für Rollatoren an, bei dem insbesondere die Bremsen und Reifen kontrolliert werden. Im Rahmen dieser Beratung kann auch die Sichtbarkeit des Rollators durch Reflektoren geprüft und ggf. nachgerüstet werden. Im Winterbetrieb sollte regelmäßig die Bremsfunktion überprüft werden, da sie durch Schnee, Eis und Feuchtigkeit beeinträchtigt werden kann.
Eine Liste mit qualifizierten Sanitätshäuser steht unter https://www.saljol.de/de/haendlerkarte/ zur Verfügung.
Mit relativ einfachen Maßnahmen – passendem Zubehör, bewusster Fahrtechnik, guter Wartung und Rücksicht auf die Witterungsbedingungen – lässt sich das Risiko auf glatten Wegen erheblich senken.
Schauen Sie auch gerne in unseren Blog Mit Rollator sicher durch Herbst und Winter in dem wir weitere Tipps zusammengefasst haben.